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Moebius erforschte die Möglichkeiten von mobilen Netzwerken im Bereich der Telemedizin. Verschiedene internationale Organisationen wie UHB, NTUA, UA, Siemens, Bull oder Telit waren Teilnehmer am Projekt. Das Ziel war es, eine sichere Plattform zu entwickeln, die autorisiertem medizinischem Personal den Zugang zu medizinischen Patientendaten erlaubt, beispielsweise für Überwachungszwecke bei Diabetes, einer anderen Langzeitbehandlung oder Rekonvaleszenz. Das Erfassen der Daten wird durch den Patienten selber mit Hilfe von verschiedenen medizinischen Sensoren durchgeführt - z. B. Blutdruck-, Blutgerinnungs- oder Glukosemessgeräte, wobei es sich um auf dem freien Markt erhältliche Standardprodukte von Herstellern wie Roche oder NAIS handelt. Die mit diesen Geräten erfassten Daten können mittels drahtlosen Technologien mit PDAs wie Compaq iPAQs oder Siemens-Webpads in die Hauptdatenbank übertragen werden. Die Übertragung erfolgt über IPsec/IPv6 und GPRS-, GSM- oder 802.11b-Netzwerke.
futureLAB war verantwortlich für die Mess-Applikation und -Plattform und entwickelte eine Standalone-Java-Applikation, die auf den von den Patienten eingesetzten PDAs läuft (im Prinzip auf allen Plattformen, die Java und serielle Kommunikation unterstützen). Sie ermöglicht sowohl die Kommunikation mit verschiedenen medizinischen Sensoren über einen seriellen Anschluss als auch gleichzeitig die drahtlose Kommunikation mit der Datenbank über eine GSM-, GPRS- oder 802.11-PCMCIA-Karte. Sie lädt die auf den Messgeräten gespeicherten Daten herunter, erzeugt eine XML-Repräsentation und überträgt die Daten über eine sichere Verbindung zur Moebius-Datenbank, wo sowohl Patient als auch Arzt über eine Web-Schnittstelle Zugriff auf die Daten haben.
Die Applikation besass ein offenes Design, das mit geringem Aufwand das Hinzufügen von neueren Sensoren zu einem späteren Zeitpunkt erlaubt. Auf http://www.ist-moebius.net finden Sie weitere Informationen.
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